**Spielautomaten sind hochentwickelte elektronische Unterhaltungsgeräte**, die auf Zufallsgeneratoren basieren, um ein faires Spiel zu gewährleisten. Der Spieler setzt einen Einsatz, drückt einen Knopf oder zieht einen Hebel, woraufhin die Walzen oder das Display ein symbolisches Ergebnis anzeigen, das über Gewinn oder Verlust entscheidet. Der primäre Nutzen liegt in der schnellen, spannenden Interaktion ohne komplexe Regeln, die sofortige Rückmeldung und potenzielle Gewinne bietet.
Die Faszination der Walzenspiele begann mit der ersten mechanischen Liberty Bell Ende des 19. Jahrhunderts, deren drei rotierende Walzen mit Symbolen wie Glocken und Kirschen den direkten Vorfahren moderner Spielautomaten prägten. Die symbolträchtigen Walzen wurden zum Herzstück jeder Maschine, da ihr physisches Durchlaufen eine unmittelbare, haptische Spannung erzeugte, die bis heute in digitalen Versionen nachhallt. Spieler verfolgten gebannt, wie die Walzen nacheinander zum Stillstand kamen, jeder Ruck ein Moment der Entscheidung über Gewinn oder Verlust. Erst die Einführung von Elektronik und Videoanzeigen verdrängte die mechanischen Walzen, ohne ihre grundlegende Anziehungskraft auf die Dramaturgie des Zufalls je zu brechen. Diese Entwicklung verfeinerte die Symbolvielfalt und automatische Auszahlungen, bewahrte jedoch stets das ursprüngliche Walzenprinzip als fesselndes Kernelement des Spielautomaten.
Von der Liberty Bell bis zur digitalen Revolution hat sich der Spielautomat vom einfachen, mechanischen Glücksspieler zu einem komplexen digitalen Erlebnis verwandelt. Die ersten Walzenspiele mit ihren drei Walzen und fünf Symbolen legten den Grundstein für alles, was folgte. Heute erlebst du diese Evolution hautnah in modernen Videoautomaten, die die klassische Mechanik durch animierte Grafiken, digitale Revolution der Spielautomaten mit Bonusrunden und interaktiven Features ersetzen. Der Sprung vom Hebel zur Touchscreen-Steuerung zeigt, wie sich das Spielgefühl radikal verändert hat, während die Grundidee des Walzendrehens erhalten bleibt.
In modernen Spielautomaten übernimmt der Zufallsgenerator (RNG) die zentrale Rolle der physikalischen Walzenmechanik. Er erzeugt permanent Zahlenfolgen, die im Millisekundenbereich mit jedem Drücken der Starttaste abbrechen. Diese Zahl bestimmt direkt das Symbol auf jeder Walze, wobei moderne RNGs kryptografische Algorithmen nutzen, um jede Vorhersagbarkeit auszuschließen. Anders als mechanische Walzen erzeugen sie Ergebnisse ohne Abnutzung oder physikalische Trägheit, was gleiche Gewinnwahrscheinlichkeiten für jeden Spin garantiert und Tempospiele mit Hochgeschwindigkeitsrunden erst ermöglicht.
Der Kultstatus und Designwandel der Unterhaltungsautomaten zeigt, wie frühe Einarmige Banditen mit nostalgischen Zitronen- und Kirschsymbolen zu Ikonen wurden. Während die Gehäuse heute oft minimalistisch und schlank sind, kehren Retro-Slots bewusst zu den verspielten Leuchträndern und Hebelmechaniken zurück. Diese optische Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart spricht sowohl Nostalgiker als auch moderne Spieler an.
Frage: Warum verändert sich das Design von Unterhaltungsautomaten so stark?
Antwort: Weil der Kultstatus alter Modelle neue Generationen dazu bringt, moderne Technik in vertrauten, verspielten Formen zu genießen – von kühlem LED-Look bis zur warmen Retro-Optik.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland für Spielautomaten sind streng an den Standort geknüpft: Geräte sind nur in zugelassenen Spielhallen oder Gaststätten mit Sondergenehmigung erlaubt. Wer privat einen Automaten aufstellt, riskiert sofort Bußgelder.
Der zentrale Knackpunkt: Zwischen jedem Spiel muss eine gesetzlich erzwungene Regenerationspause von mindestens fünf Sekunden liegen – diese künstliche Verzögerung ist kein technischer Fehler, sondern eine harte Vorgabe des Glücksspielstaatsvertrags.
Zudem ist die maximale Abweichung der Gewinnwahrscheinlichkeit gesetzlich fixiert, sodass der Automat einen bestimmten Anteil der Einsätze garantiert ans Spielkasino abführen muss.
Für den Betrieb von Spielautomaten in Deutschland gelten strikte Altersbeschränkungen und Zulassungsverfahren. Der Zutritt zu Spielhallen und die Nutzung von Automaten ist erst ab Vollendung des 18. Lebensjahres erlaubt. Betreiber müssen vor der Aufstellung eine gültige Erlaubnis der zuständigen Behörde einholen, deren Erteilung an bauliche Auflagen, Personalkontrollen und Sozialkonzepte geknüpft ist. Eine Prüfung durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) stellt sicher, dass nur zugelassene Geräte aufgestellt werden dürfen. Frage: Wer prüft die Altersgrenze vor Ort? Die Verantwortung liegt beim Betreiber, der durch Ausweiskontrollen und technische Sperren die Einhaltung sicherstellen muss – eine Zuwiderhandlung gefährdet die Betriebserlaubnis.
Der zentrale Unterschied liegt im Zugang und der Atmosphäre. In einer Spielhalle erleben Sie das physische Drücken der Tasten und die grelle Präsenz anderer Spieler, während Online-Portale das Spielen völlig anonym von zu Hause aus ermöglichen. Entscheidend ist das Erleben der realen Spielumgebung gegen den bequemen Sofazugriff. Die soziale Kontrolle durch das Personal vor Ort entfällt im digitalen Raum völlig. Spielhallen verlangen oft eine Schließzeit, Online-Portale sind rund um die Uhr verfügbar.
Frage: Was unterscheidet das Spielgefühl zwischen Spielhallen und Online-Portalen am stärksten? Antwort: Die physische Haptik und die soziale Dynamik des Standorts versus die isolierte, zeitlich unbegrenzte Bequemlichkeit des Bildschirms.
Für Spielautomatenbetreiber sind steuerliche Aspekte und Regulierungsbehörden eng verzahnt. Die zuständige Regulierungsbehörde ist die örtliche Gewerbebehörde, die die Konzession vergibt. Steuerlich ist die Vergnügungssteuer die zentrale Abgabe, die gemeindespezifisch erhoben wird und direkt den Betriebsgewinn mindert. Frage: Werden gewerbliche Spielautomaten von der Umsatzsteuer befreit? Nein, aber die Vergnügungssteuer ist nicht als Vorsteuer abziehbar. Zusätzlich fallen pauschale Ertragsteuern an, deren Höhe die Behörde jährlich neu evaluiert. Eine ordnungsgemäße Trennung dieser Steuerarten ist gegenüber den Prüfern der Behörden nachzuweisen.
Um die Spielmechanik eines Spielautomaten wirklich zu beherrschen, müssen Sie die drei Säulen verstehen: Symbole, Gewinnlinien und Auszahlungsquoten. Spezielle Symbole wie Wilds und Scatter lösen nicht nur Sonderfunktionen aus, sondern bestimmen oft, ob eine Kombination auf einer aktiven Gewinnlinie landet. Die Auszahlungsquote (RTP) gibt dabei den theoretischen Prozentsatz der Einsätze zurück, während die Gewinnlinien Ihre Einsatzstrategie definieren. Frage: „Warum ist die Anzahl der Gewinnlinien entscheidend für meine Gewinnchancen?“ Antwort: Weil jede aktive Linie eine separate Gewinnmöglichkeit darstellt; mehr Linien erhöhen die Trefferfrequenz, erfordern aber einen höheren Gesamteinsatz pro Spin.
Die Volatilität bestimmt, wie Risiko und Belohnung sich während des Spiels entfalten. Ein Automat mit niedriger Volatilität liefert häufige, kleine Gewinne, was ein gleichmäßiges, langes Spielerlebnis schafft, ideal für gemütliche Stunden. Im Gegensatz dazu bietet hohe Volatilität seltene, aber enorme Auszahlungen, was die Spannung auf ein Maximum treibt. Ihr Einfluss auf das Spielerlebnis zeigt sich in einer klaren Sequenz:
Je nach Ihrer Risikobereitschaft formt die Volatilität somit den emotionalen und finanziellen Rhythmus jeder Session.
Der strategische Einsatz von Wilds, Scatter und Bonusrunden als Schlüssel zu höheren Gewinnen definiert den Unterschied zwischen Gelegenheitsspielern und bewussten Automatenspielern. Wilds ersetzen fehlende Symbole, um Gewinnlinien zu vervollständigen, während Scatter oft unabhängig von Linienauszahlungen aktiviert werden. Sobald drei Scatter erscheinen, lösen sie die Bonusrunde aus, in der Freispiele oder Multiplikatoren ohne neuen Einsatz winken. In dieser Runde können Wilds expandieren oder kleben bleiben, wodurch sich Auszahlungen potenzieren. Ohne diese Features bleibt das Spiel linearen Auszahlungen ausgeliefert; erst ihr Zusammenspiel eröffnet das Fenster zu überdurchschnittlichen Gewinnpotenzialen.
Die RTP-Prozentzahl sagt dir, wie viel ein Spielautomat theoretisch über eine sehr lange Zeit wieder ausschüttet – bei 96% RTP fließen also 96 Euro von 100 Einsätzen zurück. Praktisch bedeutet redracer casino das: Je höher der RTP, desto geringer der Hausvorteil. Kurzfristig kannst du trotzdem gewinnen oder verlieren, denn der Wert zeigt keine Garantie für deine nächste Session. So nutzt du ihn sinnvoll:
Setzen Sie sich vor Spielbeginn ein striktes Zeit- und Geldlimit und nutzen Sie die Automaten-Funktion zur Selbstbegrenzung. Spielen Sie nur mit Beträgen, deren Verlust Sie problemlos verkraften, und jagen Sie niemals Verluste hinterher. Machen Sie regelmäßig Pausen, um den Überblick zu behalten. Frage: Wie erkenne ich, dass ich zu lange spiele? Antwort: Wenn Sie die vereinbarte Zeit überschreiten oder häufiger als geplant Geld nachschießen, ist das ein klares Warnsignal. Verlassen Sie dann sofort den Automaten.
Eine effektive Budgetstrategie für Spielautomaten beginnt mit der Festlegung eines maximalen Geldbetrags, den Sie bereit sind, komplett zu verlieren. Teilen Sie dieses Budget in kleinere Einheiten für einzelne Spielbesuche auf. Nutzen Sie ausschließlich Bargeld, um die Ausgaben physisch zu kontrollieren. Ein vorab festgelegtes Zeitlimit verhindert, dass emotionale Verlustphasen zu ungeplanten Nachkäufen führen. Notieren Sie Gewinne und Verluste nach jeder Sitzung, um Ihr Budget realistisch anzupassen. Beenden Sie das Spiel sofort, wenn das festgelegte Tagesbudget aufgebraucht ist.
Frage: Wie verhindere ich, dass ich mein Budget an Spielautomaten überschreite? Antwort: Zahlen Sie nur mit einem vorab entnommenen Bargeldbetrag und lassen Sie Ihre Bankkarte zu Hause, um Impulskäufe zu vermeiden.
Das frühzeitige Erkennen von Frühwarnzeichen ist der Schlüssel, um die Kontrolle zu behalten. Achten Sie darauf, ob Sie ständig an die nächste Spielsession denken oder häufiger Geld nachschießen, als geplant. Ein untrügliches Warnsignal ist das Wiederholen von Verlusten in der Hoffnung auf eine Wende. Wenn Sie reizen oder länger spielen als beabsichtigt, läuten die Alarmglocken. Auch das Verheimlichen von Zeit oder Geldaufwand gegenüber Freunden zeigt eine gefährliche Verschiebung im Verhalten an. Bleiben Sie ehrlich zu sich selbst: Diese Zeichen sind keine Pannen, sondern rote Ampeln.
Für Spieler, die ihr Verhalten hinterfragen, sind regionale Beratungsstellen für Spielsucht der erste konkrete Ankerpunkt. In vielen Städten bieten kommunale Suchtberatungen anonyme Erstgespräche nach § 16 SGB V an. Die örtliche Gesundheitsbehörde listet meist zertifizierte Einrichtungen auf, die auf Automatenspiel spezialisierte Therapieplätze vorhalten. Die Telefonseelsorge (0800 111 0 111) kann zudem rund um die Uhr die nächste Fachambulanz vermitteln. Eine Tabelle zeigt die häufigsten Anlaufwege:
| Angebot | Suchmethode vor Ort | Kosten |
|---|---|---|
| Psychosoziale Beratungsstelle | Postleitzahl via Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) | Kostenfrei |
| Schuldenberatung mit Spielsucht-Schwerpunkt | Kommunale Schuldnerberatung der Stadtverwaltung | Meist kostenfrei |
Viele glauben an die Mär, dass ein Automat nach einer längeren Durststrecke „reif“ für einen Gewinn sei. Diese Denkweise ignoriert, dass jeder Spin bei Walzenspielen ein völlig unabhängiges Ereignis ist. Strategien, die auf dem Erzählen von Mustern basieren, wie bestimmte Symbole in einer Sequenz zu erwarten, sind genau das: Mythen. Ein erfahrener Spieler versteht, dass es keine verborgene Logik gibt, die das Verhalten der Walzen vorhersagbar macht. Statt vergeblich auf einen Ausgleich zu hoffen, konzentriert sich eine realistische Herangehensweise auf die Budgetverwaltung und das Erkennen der Volatilität einer Maschine. Nur wer Mythen im Umgang mit Walzenspielen durchschaut, spielt nicht gegen die Maschine, sondern mit den eigenen Limits.
Der Glaube an angebliche Systeme bei Walzenspielen führt deshalb in die Irre, weil jeder Spinn durch einen Zufallsgenerator (RNG) determiniert wird. Ein System suggeriert, vergangene Ergebnisse würden zukünftige beeinflussen, doch mathematisch besteht keine kausale Verbindung zwischen den Walzenläufen. Setzstrategien wie das „Martingale-System” oder das Verfolgen „fälliger” Symbole sind daher nichts als Wunschdenken. Der Spieler tappt in die Falle, Muster zu interpretieren, wo keine existieren.
Frage: Warum funktionieren keine Systeme bei Spielautomaten?
Weil der Zufallsgenerator jeden Spin völlig unabhängig berechnet – kein System kann diese inhärente Unberechenbarkeit umgehen.
Die Jackpot-Größe beeinflusst das Spielverhalten maßgeblich, da hohe Summen eine stärkere Risikobereitschaft auslösen. Spieler neigen dazu, länger zu spielen und höhere Einsätze zu tätigen, wenn der Jackpot wächst, in der Hoffnung auf den großen Gewinn. Dieses Phänomen, bekannt als Jackpot-Anziehungseffekt, führt oft zu irrationalen Entscheidungen, da die reale Gewinnwahrscheinlichkeit unverändert bleibt. Die Illusion eines „fälligen” Gewinns verstärkt die Bindung an das Gerät.
Frage: Warum verändert eine steigende Jackpot-Summe das Einsatzverhalten? Antwort: Weil die Aussicht auf einen außergewöhnlich hohen Gewinn die rationale Einschätzung der Gewinnchancen überlagert und zu riskanteren Spielentscheidungen führt.
Die Nutzung von Bonusangeboten ohne versteckte Fallstricke erfordert vorab eine Prüfung der Umsatzbedingungen, da diese direkt die Auszahlbarkeit von Gewinnen aus Freispielen oder Einzahlungsboni bestimmen. Entscheidend ist, die Einsatzhöhenbegrenzungen je Spielrunde zu beachten, da Überschreitungen oft zum Verfall des Bonus führen. Zudem müssen Sie die spielspezifischen Gewichtungen verstehen, denn Walzenspiele zählen häufig nur zu einem bestimmten Prozentsatz auf die Umsatzanforderung an. Einzig die Wahl von Boni mit transparenten, klar definierten Bedingungen ohne Mindesteinzahlungsausnahmen oder zeitliche Fristen ermöglicht eine strategische Nutzung.
Moderne Geldspielgeräte integrieren zunehmend **Hochleistungs-Grafikprozessoren**, die flüssige 3D-Animationen und Echtzeit-Rendering für komplexe Bonusspiele ermöglichen. Zudem ersetzen **haptische Touchscreens** mit Force-Feedback traditionelle mechanische Walzen, was Wartungskosten senkt. Die Rechenleistung moderner Chipsätze erlaubt die Implementierung von Zufallsgeneratoren mit erhöhter Bit-Tiefe, was mathematisch nachweisbare Fairness sicherstellt. Ein weiterer technischer Schwerpunkt liegt auf modularen Bauweisen: Komponenten wie Bildschirme oder Steuerplatinen sind schnell austauschbar, was Ausfallzeiten minimiert. Vernetzte Geräte nutzen Serversysteme zur Synchronisation von Jackpots über Standorte hinweg, ohne die Spiellogik lokal zu beeinflussen.
Moderne Geldspielgeräte nutzen **Touchscreens und 3D-Grafiken** für eine beispiellose Immersion. Hochauflösende, entspiegelte Touchdisplays ersetzen mechanische Knöpfe und ermöglichen direkte Interaktion mit dreidimensionalen Spielwelten. Spieler können virtuelle Walzen durch Wischgesten drehen oder Bonusspiele per Fingerdruck aktivieren. Die 3D-Grafik erzeugt Tiefenschärfe und lebendige Animationen, die das Spielgefühl intensivieren. Dadurch entsteht eine nahtlose Verschmelzung von Steuerung und visuellem Erlebnis, die die Spielerbindung durch haptische und visuelle Tiefe massiv verstärkt.
Die standortübergreifende Vernetzung bei progressiven Jackpots verwandelt einzelne Automaten in ein riesiges, verbundenes Netzwerk. Jeder eingesetzte Euro auf einem teilnehmenden Gerät speist den Jackpot-Topf, der in Echtzeit auf allen Bildschirmen ansteigt. Spiele, die an verschiedenen Theken oder in mehreren Casinos stehen, teilen sich denselben, stetig wachsenden Hauptgewinn. Der Mechanismus funktioniert dabei so:
Diese Verbindung sorgt für Summen, die ein einzelner Automat niemals erreichen könnte.
Moderne Spielautomaten schützen mit verschlüsselten Zufallszahlengeneratoren, die jeden Spin unvorhersehbar machen. Manipulationen an der Hardware werden durch versiegelte Gehäuse mit Sabotagekontakten sofort erkannt und gemeldet. Zusätzlich überwachen interne Protokolle ungewöhnliche Muster, etwa wiederholte Abbruche von Spielrunden, um Betrug zu unterbinden.
Im deutschsprachigen Raum dominieren an Spielautomaten vor allem Klassiker wie „Book of Ra“ und „Sizzling Hot“, die durch einfache Symbole und hohe Gewinnchancen überzeugen. Diese Varianten setzen auf klare Liniengewinne statt komplexer Features. Frage: „Welche Variante ist am beliebtesten?“ Antwort: „Fruchtspiele mit Risikoleiter, da sie schnelle Entscheidungen und Transparenz bieten.“ Auch Themenautomaten mit lokalen Bezügen, etwa zu Alpenmärchen, sind verbreitet, weil sie Vertrautheit schaffen. Die Spieler schätzen überschaubare Gewinnwege und die Option, Risiko-Runden bewusst zu steuern. Abweichungen von internationalen Trends zeigen sich in der Vorliebe für moderate Volatilität und reduzierte Bonusspiele.
Der Unterschied zwischen Klassische Früchteautomaten versus themenbasierte Slots liegt im Spielerlebnis: Früchteautomaten setzen auf einfache Symbole wie Kirschen und Glocken, während themenbasierte Slots komplexe Geschichten und Animationen bieten. Für Einsteiger empfehlen sich Früchteautomaten wegen ihrer klaren Gewinnlinien. Themenslots locken dagegen mit Bonusrunden und Freispielen.
Beide Varianten erfordern keine Strategie, nur Ihr Bauchgefühl entscheidet über den Spielspaß.
Videopoker-Geräte positionieren sich als hybride Spielautomaten, bei denen strategische Entscheidungen den Gewinn direkt beeinflussen. Anders als bei reinen Glücksspielen können erfahrene Spieler durch die Wahl der zu haltenden Karten die Auszahlungsquote deutlich verbessern. Diese Taktik-Entscheidungen beim Videopoker verlangen Wissen über optimale Strategien, etwa das Halten einer Gewinnkombination gegen das Risiko auf einen Royal Flush. Der Zufallsgenerator bestimmt zwar die initialen Karten, doch die Spieleraktion entscheidet über den finalen Erfolg.
Videopoker vereint messbare Geschicklichkeit mit unberechenbarem Kartenzusammenfall – ein Hybrid, der Können belohnt, aber nie das Glück ausschaltet.
Lizenzierte Markenautomaten nutzen wiedererkennbare Figuren und Soundtracks aus Filmen oder von Musiklegenden, um das Spielerlebnis direkt mit bekannten Welten zu verknüpfen. Ein Slot zu einem Blockbuster-Film oder einer Rockband bietet oft originale Clips, animierte Szenen oder Tracks, die die Atmosphäre der Marke authentisch abbilden. Diese Automaten integrieren zudem markenspezifische Symbole wie Gitarren oder Filmrequisiten als exklusive Marken-Bonusfunktionen, die thematisch an die Vorlage angelehnt sind. Für Spieler entsteht so eine emotionale Bindung, die über reine Zahlenräder hinausgeht.
Psychologie des Glücksspiels: Warum wir immer weitermachen am Spielautomaten gründet auf dem Prinzip der variablen Verstärkung. Anders als bei festen Belohnungen feuert der Zufallsgenerator Dopaminausschüttungen in unregelmäßigen Abständen – genau dieses „Fast-Gewonnen“-Gefühl hält uns an der Maschine. Jeder Beinahe-Dreier im Fenster täuscht unser Gehirn, der nächste Spin müsse endlich der Jackpot sein.
Der Verlust wird kurzfristig als „Investition in den nächsten Versuch“ umgedeutet, während die Erinnerung an vergangene Treffer den Ausstieg unmöglich macht.
Dieses Wechselspiel aus Hoffnung und kurzen Erfolgen überschreibt jegliche rationale Verlustrechnung – das Weitermachen fühlt sich logischer an als das Aufhören.
Die knappe Niederlage am Automaten ist ein mächtiger psychologischer Trick: Wenn zwei Walzen auf Gewinn stehen und die dritte knapp daneben stoppt, fühlt es sich an wie ein Beinahe-Treffer. Dein Gehirn interpretiert das als „fast gewonnen“ und schüttet Dopamin aus, was den Weiterspielreiz enorm verstärkt. Du denkst dann: „Beim nächsten Mal klappt’s“ – obwohl statistisch jeder Spin unabhängig ist.
Frage: Warum motiviert eine knappe Niederlage mehr als ein klarer Verlust?
Weil dein Belohnungssystem aktiviert wird; die Niederlage fühlt sich wie ein halber Sieg an, der dich unbewusst zum Weitermachen drängt.
Die Licht- und Soundeffekte als Verstärker der Spielmotivation nutzen einen psychologischen Mechanismus: Sie erzeugen eine konditionierte Belohnung. Ein Blitzsignal oder ein kurzer Jingle nach einem Beinahe-Gewinn täuscht einen Erfolg vor, obwohl kein Geld ausgezahlt wurde. Dieses Prinzip funktioniert in einer klaren Sequenz:
Dadurch wird das Weiterspielen als emotional lohnend empfunden, unabhängig vom tatsächlichen Gewinn. Die Kombination aus visueller und akustischer Stimulation verhindert zudem eine rationale Pause.
Der Flow-Zustand am Spielautomaten lässt Minuten zu Sekunden schmelzen. Die immersive Kombination aus Lichtfolgen und knappen Gewinnintervallen erzeugt eine fokussierte Versunkenheit, in der das Zeitgefühl kollabiert. Spieler beschreiben oft, dass Stunden wie im Rausch vergehen, weil das Gehirn im Flow die externe Zeitwahrnehmung zugunsten der unmittelbaren Automateninteraktion ausblendet. Dieser Zeitverlust ist ein zentraler Mechanismus, der dazu führt, dass man immer weitermacht: Die Verzerrung des Zeitempfindens unterbricht bewusstes Abwägen und verlängert die Sitzung unbemerkt. Gerade dieses Phänomen macht die verzerrte Zeitwahrnehmung im Flow zu einem unterschätzten Risikofaktor.
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